Über Mich

Foto: herzflimmern – Nadine Schachinger

Mein Name ist Karin Schnirch, ich komme aus dem schönen Salzburg und bin hier am Land aufgewachsen. Meinen ursprünglichen Wunsch, Mechaniker zu werden habe ich widerstanden und mich nach der Hauptschule für eine Ausbildung mit Matura entschlossen. Nach der Handelsakademie, in der ich im Informatikzweig meine Liebe zu Computern und diversen (Web)-Technologien und Programmiersprachen entdeckt habe, entschied ich mich für den Job als Grafikerin. Ziemlich spannend war, dass ich damals vor meinem Jobantritt noch keine Ahnung hatte, was ein Grafiker überhaupt macht und bis dato Photoshop oder andere Grafikprogramme nur vom Hörensagen kannte. Doch bereits damals erkannte ich, dass man sich alles selbst beibringen kann, wenn man Interesse daran hat. Hätte es zu dieser Zeit schon Blogs oder youtube-Tutorials gegeben, wäre das natürlich um einiges einfacher gewesen…

„Wer immer das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“- Henry Ford

Nichtsdestotrotz kam in mir eines Tages der Wunsch nach Veränderung auf, und so beschloss ich, mich bei diversen Designagenturen zu bewerben, was aber leider nicht von Erfolg gekrönt war. Ich entschied mich dafür, das, was ich bereits sieben Jahre in meinem Job getan hatte, nun von der Pike auf zu lernen. 2010 bewarb ich mich deshalb für das Studium MultiMediaArt an der FH Salzburg. Man hörte zwar immer, dass es sehr schwer ist, dort reinzukommen, aber einen Versuch war es wert! Und siehe da – es klappte beim ersten Mal und kurz darauf war ich Vollzeit-Studentin. Das war zwar anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit konnte ich das wirklich genießen. Obwohl sich das Studium als sehr anspruchsvoll und für einen Streber wie mich auch als sehr zeitintensiv herausstellte, war dies eine meiner besten Entscheidungen bisher. Ich erlernte nicht nur wertvolles Fachwissen und konnte meine Sozialkompetenz verbessern, vor allem das Kennenlernen von sehr vielen außergewöhnlichen, kreativen Persönlichkeiten im Studiengang MMA bereichert seither mein Leben.

Da ich durch das jahrelange Arbeiten vor meinem Studium einen gewissen Standard gewohnt war, konnte ich nicht so einfach darauf verzichten und musste mir überlegen, wie sich meine größten Leidenschaften (Reisen und mein Auto) weiterhin finanzieren lassen. Nichts lag näher, sich in dem Bereich selbstständig zu machen, in dem man studiert, und so meldete ich ein Gewerbe – eine Werbeagentur – an und erstellte für meine Kunden gerne Websites, Logos oder andere Druckunterlagen. Im Master-Studium entschied ich mich für einen kleinen Perspektivenwechsel und entschied mich für den Fachbereich „Management & Producing“, wo ich die Grundlagen des Projektmanagements erlernte und gemeinsam mit meinem Projektteam „recycled memories“ – ein tolles zweijähriges Master-Projekt entwickelte, mit dem wir einiges an Publicity erhielten und bei einem Pitch mit unserem Businessplan den ersten Platz gewannen. (Wieder etwas, das ich zum ersten Mal gemacht hatte – deshalb – einfach mal etwas probieren – vielleicht klappt´s ja!)

Obwohl ich nach dem Master-Studium aufgrund meiner Berufserfahrung und des Fachbereichs Mediendesign im Bachelor-Studium für einen Projektleiter-Job in einer Werbeagentur prädestiniert gewesen wäre, entschied ich mich für einen anderen Ansatz. Ich wollte in einem Unternehmen tätig sein, dass Gegenstände produziert oder Dienstleistungen anbietet, mit denen ich mich identifizieren kann. Und so landete ich in der Porsche Bank, wo ich mich ein gutes Jahr in der IT-Abteilung um die reibungslose Abwicklung von Digitalisierungsprojekten kümmerte und nun nach einem internen Wechsel in die Unternehmenskommunikation für den Auftritt des Unternehmens nach außen und innen verantwortlich bin. Ich kann behaupten, dass ich (vorerst) angekommen bin und meinen Job wirklich toll finde, bin aber trotzdem natürlich sehr gespannt, was die Zukunft mit sich bringt!

 
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